von seinen schönsten Seiten!

Finden sie hier Ihr Ziel  (Quelle: Bilder © Björn Beyer)

Sie werden möglicherweise genauso in ihren Bann gezogen werden, wie ich vor schon vor vielen Jahren!                                    

Mallorca ist der Deutschen liebste Ferieninsel  

wo Ruhe und Rummel, sehr eng beieinanderliegen.

Und wer weiss, vielleicht lässt diese schöne Insel, sie eines Tages auch nicht mehr los!

Natürlich ist sie manchmal sehr laut. Mallorca kann aber ebenso sehr leise sein!

                                

Abseits vom lauten Treiben, findet man ganz wunderschöne Perlen!  

Ich meine Perlen...!  Doch nicht solche...  "Comprende"? 

Diese gibt es hier natürlich auch in Mengen! 

Die Inselhauptstadt ist Arenal, wenn man dem Volksmund Glauben schenkt. 

Gemeint ist aber die "Playa de Palma" mit Spaniens grösster, geschlossener Feriensiedlung 

und seinen vielen Hotels, Pensionen, Ferien- und Zimmervermietungen, zumeist einfacher Bauweise.

Inzwischen baut man von dem alten Image Mallorca - Zurück in die Zukunft!

Ein fünf Kilometer langer Sandstrand erstreckt sich zwischen den ehemaligen Fischerdörfern

S´Arenal und Can Pastilla.

Dort wo Arenal aufhört, beginnt das eigentliche Mallorca mit seiner Strand- und Palmenpromenade.

                        

Zwar ist der Rest von Mallorcas Playa, nicht so bekannt wie Arenal

er steht aber dem rummeligen Mallorca in nichts nach.

Es sind gerade einmal zwölf Kilometer und dann fährt man in die Ruhe,

wo man plötzlich ein völlig anderes Mallorca erlebt.

Ein Mallorca der Gelassenheit und mit völlig anderer Vegetation.        

Wem an einem "Rendezvous mit Mallorca" gelegen ist, besucht die Insel zu jeder Jahreszeit.

Der junge katalanische Schriftsteller Santiago Rusinol nannte Mallorca 1911 in seinem sein Buch 

Isla de la Calma "Insel der Ruhe". 

Mallorca besitzt insgesamt 179 Strände, verträumte Buchten, kleinere Fjorde und herrlich weiße Sandstrände.

Eine der schönsten Traumbuchen auf der Insel ist aber die "Cala Pi de la Posada",

wo 1923 das große Nobelhotel Formentor eröffnete.

Mallorcas schönste Jahreszeit, ist die Zeit der Mandelblüte, in der fast sieben Millionen Mandelbäume

ab Januar bei Porto Christo zu blühen beginnen und dabei immer weiter, bis Ende Februar

nach Westen vordringen.

Bei Llucmajor entfalten sie jedes Jahr ihren größten Zauber. 

Mit Märzbeginn im Frühling, blühen dort als nächstes dann Kirsch-, Apfel, Aprikosen und Birnbäume. 

Die Flora und Fauna beginnt wieder zu leben undes zeigen sich abwechselnd,

leuchtend roter Mohn mit Margeriten und Kornblumen. 

 
                                                        
Fast alle zwei Minuten starten am Flughafen in Palma de Mallorca täglich, Flugzeuge mit Menschen an Bord.
 
Beginnt erst die Saison, dann bedeutet das für die Menschen vom Service, Arbeiten bis zur Erschöpfung,
egal ob Kellner, Zimmermädchen, Gastronome oder Hoteliers. 
Für all jene ist die Hochsaison meist pure Hektik und Stress.
 
Was jedoch für die einen Arbeit, ist für andere Urlaub, Faulenzen, Flanieren und Träumen. 
Mallorca teilt sich seine Nachbarschaft übrigens mit den Inseln: Menorca, Ibiza und Formentera
welche jede für sich, ihren sehr eigenen und tollen Charm haben. Mallorca ist mit 3.648 Quadratkilometern
und 595.000 Einwohnern jedoch die größte Insel des balearischen Archipels.
Man spricht und schreibt Katalan.
An der Küste wird aber auch die deutsche und englische Sprache gesprochen.
Windmühlen sind die Wahrzeichen Mallorcas und sind als Fotomotive immer sehr begehrt
bei den Urlaubern.
Sie sind für ankommende sowie abfliegende Urlauber der erste und letzte Eindruck dieser bezaubernden
Insel. Die Windmühlen dienen teilweise noch immer der Wasserschöpfung, welches in Becken gesammelt
und für die Bewässerung der Felder dient Die Wasserversorgung der Insel ist auf Niederschläge angewiesen.
In regenarmen Jahren kommt es durchaus manchmal zu Engpässen. 
Der Urlauber merkt meist nicht viel davon. 
Dafür aber die Landwirte, wenn das Wasser nicht mehr fließt.
 
Neben unzähligen Cafeterias, Biergärten, Pubs, Casinos, Diskotheken und Top-Bars auf Mallorca,
tragen dort jeden Tag "Zehntausende Schönheiten oder auch weniger Schönheiten", ihre Haut
zum Strand und ihr lockeres Geld in die vielen Lokalitäten. 
Dabei vergessen die Touristen ihren Alltag beim Baden, Bräunen, Dösen, Flanieren und Flirten.
 
Es versteht sich von selbst, dass dadurch auch eine eher "unschöne Seite" dieser Insel, sichtbar wurde.
Die bekannteste Meile in El´Arenal. war es einstmals der Balneario oder "Ballermann 6".
Manche sprechen von Arenal und meinen Mallorca.
Andere meinen Mallorca und sagen Arenal.
Viele erzählten vom Ballermann und meinten Malle.
Wie dem auch sei, die Lieblingsinsel der Deutschen, erwartet fast jedes Jahr Rekordströme aus aller Welt.
Glücklicherweise hat sich das Bild vom "Sturm auf den Teutonengrill" inzwischen
verändert   - auch für den bekannten Ballermann 6!
Dort, wo früher die "Post" abging, ist heute eher wieder "Relaxen  und Strandflair" angesagt! 
 
    Balnerario 6, Ende Januar 2014
 
Wer lieber die Insel und ihre schönsten Buchten kennenlernen möchte, erkundet sie
auf eigene Faust, per Auto, Jeep, Roller, Taxi oder einfach Bus und sucht sich
eigene Insel-Plätze. Da bieten sich einige völlig verschiedene Orte an. 
 
Einer der Orte, an dem sich der Niederrheiner "Hein Driessen aus Emmerich
mit einem Atelier vor mehr als 35 Jahren niederließ, war Cala Figuera.ist "
Es wurde zu seiner zweiten Heimat. Inzwischen ist das Atelier jedoch geschlossen
und er ist wieder nach Emmerich zurückgekehrt. Sein Atelier liegt an der Rheinprommenade.

Das Essen auf Mallorca ist eine persönliche Entscheidung. 

Natürlich sind internationale Gerichte mit Fleisch oder Fisch erhältlich. 

Ebenso Hamburger, Würstchen und Kartoffelsalat. Wer aber lieber die landestypischen, mallorquinischen Gerichte mag, sollte sich gute Restaurants suchen oder aufs Land fahren.

Paella-Reispfannen stammten ursprünglich aus Valencia. 
Die Paella ist auf der Insel heimisch geworden und wird hier meist sogar noch besser
und reichhaltiger dargeboten, als im Ursprungsland selber.
 
    
Eine sehr leckere Paella läßt einem buchstäblich das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Auch Fisch ist in allen Variationen erhältlich, ist aber teuer, da er auf Mallorca 
auch teilweise eingeflogen wird, weil die Fischerei den Bedarf alleine nicht mehr deckt.
 
Übrigens, kennen Sie eigentlich Aioli?
Die hausgemachte Knoblauchsoße, die zu Fisch oder Brot gereicht wird?
Echt lecker ist dieser Genuß auf weißem, selbstgebackenem Brot! 
 
Souvenirs aus Mallorca sind Fächer, Kastagnetten, Töpferwaren und vor allem Mallorca-Perlen.
Hochburg der mallorquinischen Souvenirindustrie, die Perlenmanufaktur, befindet sich
in Manacor.
 
Majorica sind kleine künstliche, jedoch aus Naturprodukten hergestellte Perlen.
Diese kleinen Glaskugeln, werden mit natürlicher Perlmutteressenz überzogen,
später per Hand poliert, gewogen und auf Seidenfäden aufgezogen. 
Da die Mallorca-Perle äußerst widerstandsfähig gegen Hitze, Kälte, Kosmetik und 
Schweiß ist, kann sie durchaus mit ihrem Glanz, Schimmer und Aussehen mit
austerngezeugten Perlen konkurieren,was sich natürlich beim Tragen der Perlen im normalen Alltag bewährt hat.
 
"Ludwig Salvator "Erzherzog von Österreich", kam 1867 aufgrund einer Forschungsreise 
in die Insektenwelt auf die Insel. 
Der Nachkomme der Kaiserin Maria Theresia und Cousin, der Kaiserin Elisabeth "Sisi",
kehrte viele Male immer wieder gerne nach "Son Marroig" zurück, welches eines
der schönsten Anwesen auf dieser Insel ist.
Stück für Stück erwarb sich Erzherzog Ludwig, der 1889 alle Ehren zurücklegte
und sich fortan "Johann Orth" nannte, den Herrensitz zwischen Valdemossa und Deiá.
1897 wurde Mallorca seine Heimat.
 
Allerdings mußte er diese aber unglücklicherweise bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges
verlassen, da er nach Wien zurückbeordert wurde. 
Er starb im Jahre 1915 in seiner böhmischen Besitzung, allerdings gibt es auch Hinweise
darauf,daß er möglicherweise mit Schiff und Mannschaft unterging! (?)
 
Eine ebenfalls bekannte Persönlichkeit Mallorcas war "Fray Junipero Serra".
Er stammte aus Petra.
Zusammen mit anderen Franziskaner-Ordensmönchen, reiste dieser nach Mexiko
um die "Mission Dolores" zu errichten. Aus dieser ging in den USA später
die Stadt "San Francisco" hervor.
Nachdem der Apostel Kaliforniens (wie man ihn ebenfalls nannte), bei der indianischen Bevölkerung allerdings umstrittene Missionar, 1784 im heutigen Carmel, Kalifornien starb, 
wurde er unweit von Hollywood begraben.
 
Seine Büste steht heute im Capitol in Washington, D.C., umgeben von anderen Helden
der amerikanischen Nation.
1988 wurde er von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen!
Sein bronzenes Standbild steht heute ebenfalls vor der Kirche San Francisco 
in der Inselhauptstadt Palma.
 
Joan Miró  der berühmte Maler, arbeitete 40 Jahre auf Mallorca
Seinen Nachlass vermachte er der Stadt Palma.
Sonderausstellungen seiner teilweise unvollendeten Werke, sind heute im Museum des Miró-Zentrums ausgestellt.
 
Wer eines der phantastischsten Aussichten dieser Insel genießen möchte, 
sollte unbedingt die Halbinsel
"Cap Formentor" besuchen. Die Straße, die zwischen Sóller und dem Kloster Lluc 
von der C-710 abzweigt,
überwindet auf 14 Kilometern Länge einen Höhenunterschied von 800 Metern.
 
Irgendwann, nach zahlreichen und nie endend wollenden, schlangenförmigen Kurven 
und Spitzkehren,
gelangt man irgendwann bei "Sa Calobra" ans Meer. Bis auf wenige Souvenirläden
und einiger kleinen Restaurants
ist ist das Beste, was man hier zu sehen bekommt, die wirklich phantastische Aussicht.
Durch zwei insgesamt rund 200 Meter lange Tunnel im Fels, erreicht man einen kleinen
Sandstrand.
Insider kennen ihn unter dem Namen "Torrent de Pareis". 
Ein atemberaubender Sonnenuntergang ist der Lohn für die Mühe! 
Es gibt hier eine vier Kilometer lange Schlucht, die im Winter Wildwasser führt
und im Sommer
ein schattiger Wanderweg ist.
 
Valdemossa, ein kleines, wunderschönes Dorf (411 m über dem Meer), verdankt seinen Ruhm
Frederic Chopin.
Er und seine Geliebte, die Schriftstellerin George Sand, quartierten sich gemeinsam im
Winter 1838/39
in dem Kartäuserkloster für einige Wochen ein und verlebten dort gemeinsam den bekannten 
Winter auf Mallorca!
 
Weitere wunderschöne Anwesen, waren von Michael Douglas in der Nähe von Deiá
Claudia Schiffers in Port Andratx oder von Peter Maffay in der Nähe von Alcudia.
Sie sind allesamt für die Stars zu "Oasen der Ruhe" geworden.
 
Noch ein sehr lohnenswertes Ziel in der näheren Umgebung, ist das "Castillo del Rey".
Bevor man früher diese Wanderung begann, mußte man sich vor Antritt, bei der Banca March
in Pollensa erst eine Erlaubnis einholen. In der Burg des mallorquinischen Königs 
"Jaime III.", leisteten die letzten Getreuen des Königs nach der Niederlage 
gegen "Pedro IV.von Aragón", noch verzweifelten Widerstand.  

Mit dem "Roten Blitz" besteht heute noch, eine Bahnverbindung zwischen der Playa de Palma und Sóller. Alle 15 Minuten bietet der "Rote Blitz" eine gute Möglichkeit, die Insel 

von einem bis zum anderen Ende, zu überqueren.

   Der rote Blitz 

 Soller im Januar 2014

 

Irgendwann geht dann aber auch der schönste Urlaub zu Ende!

Dann heisst es wieder Koffer packen und Abflug nach Hause!

                                                       Ankunft am

 

                                  Willkommen in der Heimat

                           Aber der nächste Urlaub kommt bestimmt!