Natürlich nehme ich für mich nicht in Anspruch, alles zu wissen. Das können nur sehr wenige Menschen.

Jedoch nehme ich für mich in Anspruch, alles gelesene, gesehene und überdachte,

in eine Form zu bringen, welche meine Mitmenschen, ebenfalls zum Nachdenken anregt!

Interessierte werden möglicherweise auch selbst einmal nachforschen, wieso die Spezies "MENSCH" auf dieser Erde lebt! Dazu braucht es meist nur einen kleinen Impuls bis man beginnt, sich für die Geschichte zu interessieren!        

Laut Charles Darwin, geht die Menschheitsgeschichte auf ein Naturprinzip (Evolution) zurück,

dass Alfred Russel Wallace (ein Nachfahre von William Wallace "Bravehart") ebenfalls mit Darwin teilte.

 

"Wenn du die Wahrheit suchst, sei offen für das Unerwartete,  

denn sie wird verwirrender sein,

als du vorher glaubtest und dir noch mehr Rätsel darbieten, 

als du vorher annahmst."  

                                          

Einst gab es ein Königreich namens Sumer.

Es lag im südlichen Teil der Kulturlandschaft des mesopotamischen Schwemmlandes, das sich zwischen der heutigen Stadt Bagdad und dem Persischen Golf erstreckt. Es war das "himmlische Königtum", welches auf die Erde kam und sich in ERIDU (Mesopotamienzwischen Euphrat und Tigris (dem heutigen Irak) niederließ.

Laut wiederentdeckter sumerischer Keilschrift-Tafeln (heute ausgestellt im Britischen Museum, London) begann unsere Menschheitsgeschichte in Sumer. Aus den einstigen Dörfern entstanden Städte, wie u.a. Uruk , mit seinem Inanna-Tempel und Ištar-Tor (heute Pergamon-MuseumBerlin)Nach Zunahme der Bevölkerung, wurde der Bewässerungsbau intensiviert. Die Zentren wurden zu heiligen Bezirken. Weitere Städte wie Eridu, Kisch, Nippur oder Ur entstanden. Bekannte Herrscher in Mesopotamien, waren Etana, König von Kisch und Sargon von Akkad (*2356 v. Chr.). Sargon (auch Scharrukin) aus der Dynastie der Akkadier, herrschte von 2356-2300 (v. Chr.). Seine Reichsgründung bedeutete eine „Wasserscheide“ in der Geschichte Mesopotamiens

Eine Königsschrift bezeichnet Sargon von Akkad, als Liebling der akkadischen Priesterin (Inanna / Ischtar) welche ihn, in einem Körbchen (so wie Moses) am Fluss Euphrat aussetzte, bis dieser als Namenloser, an den Hof des Königs von Kisch (Irak) gelangte. Laut Legende, beschloß Inanna / Ischtar / Ištar, daß Sargon König werden sollte. Als Sargon jedoch den noch regierenden Herrscher ablösen wollte, ergriff der amtierende König Gegenmaßnahmen. Doch Inanna wußte dieses zu vereiteln. Der nicht vollständig erhaltene Text berichtet, dass Sargon von Akkad, anstelle König Ur-Zababas, die Herrschaft ergriff, womit er König über ein gewaltiges Reich wurde (vom Südosten Kleinasiens bis zum Persischen Golf und von Syrien bis in den Iran) ein Großreich, welches über mehrere Generationen, von derselben Herrscherfamilie regiert wurde. Es wurde (wie die späteren Reiche der Babylonier und Assyrer)  von einer semitischen Führungsschicht getragen, wobei die älteren Staatsgebilde, noch von den Sumerern beherrscht wurden. 

Ein legitimer König, war Sargon von Akkad wohl nicht, weder durch Berufung eines Gottes, noch durch seine Herkunft.     Der Name "legitimer Herrscher" weist durch genau diese Betonung, ja gerade darauf hin. Eine spätere assyrische Aufzeichnung aus der Tontafelbibliothek Assurbanipals berichtet: "Sargon, der mächtige König, der König von Akkad, bin ich. Meine Mutter war eine Gottesherrin,  meinen Vater kannte ich nicht, der Bruder meines Vaters wohnte im Gebirge. ... Es empfing mich die Mutter, die Gottesherrin, im geheimen gebar sie mich, setzte mich in ein Kästchen aus Schilf, mit Erdpech verschloss sie meine Tür, übergab mich dem Flusse. Ohne über mich hinwegzugehen, hob mich der Fluß empor, zu Akki, dem Bewässerer, brachte er mich. Akki, der Bewässerer, holte mich herauf. Akki nahm mich als Sohn an und zog mich groß. Akki, der Bewässerer, machte mich zum Gärtner. Während ich Gärtner war,  gewann mich Ischtar lieb, und ich übte die Königsherrschaft aus..."  (aus: Helmut Uhlig: Die Sumerer - Ein Volk am Anfang der Geschichte; S.251).

Heute (4000 Jahre später) enthüllt uns die Erde dieses Geheimnis des alten Ägyptens, auf den oben genannten Keilschriften im Britischen Museums in London. Besondere Bedeutung, haben älteste Tontafeln mit Fragmenten des Gilgamesch-Epos, welches uns seine höchst eigene Geschichte erzählt. Erstmals tauchte dieser Name in einer Götterliste 2600 (v.Chr.) aus den Archiven Schuruppaks auf. Gilgamesch lebte offensichtlich auch als König von Uruk, da seine Existenz (durch eine Tontafel aus Nippur) bestätigt wird. Das Erbe von Sumer trat später Babylon an.   

                                                                   

Erich von Däniken (geb. *1935) Schweizer Schriftsteller mit dem Themengebiet  Prä-Astronautik) wurde durch seine Bücher und Filme berühmt, welche sich mit der Möglichkeit, früherer Besuche von Ausserirdischen auf der Erde beschäftigen. Er kritisiert die katholische Kirche, Regierungen und Behörden diverser Länder (u. a. Ägypten), dass sie wichtige Beweisstücke zurückhielten, welche seine Hypothesen stützen. Infos dazu: hier "Werden Ausserirdische wiederkommen"... landeten in grauer Vorzeit Aliens auf der Erde?  Diese Thesen, machten von Däniken zu einem der erfolgreichsten Autoren der Welt (und das trotz aller Wissenschaftskritik). Natürlich gibt es eine große Gegenwehr, die diese These abstreiten. Dennoch sollte jeder sich selbst einmal fragen, wäre es möglich?

                                                                    zu EvD gehts hier: Klick

Pyramiden von Gize:  Cheops, Chephren + Mykerinos

Es existiert ein Mythos. Derzeit werden intensiv, die Überbleibsel der 4. Pyramide aus derselben Zeit untersucht, die über die Jahrtausende in Vergessenheit geriet. Vermutlich werden wir künftig von einer 4. Pyramiden von Gizeh sprechen! 

Ägypten:  Warum dieses große Reich unterging?     

Folgendes muss passiert sein:  Ein Klimawandel in Ägypten hatte zur Folge, dass die Niederschlagsmenge drastisch zurückging. 20-30 Jahre lang führte der Nil dann zu wenig Wasser. Das bedeutete, daß es kein alljährliches Hochwasser mehr gab, welches die jährlichen Überschwemmungen (den fruchtbaren Nilschlam) auf die Felder brachte und damit der Nährboden, für den Ackerbau fehlte. Die Landwirtschaft brach daraufhin zusammen. 

 

Echnaton (Geburtsname: Amenophis IV. bzw. Amenhotep IV.) (altägyptischer Pharao der 18. Dynastie)der Aton (in Gestalt der Sonnenscheibe) zum Gott, über alle Götter Ägyptens erhob und ihm, seine neue Hauptstadt Achet-Aton weihte. 

         sein Vater:     Amenophis III. 

         seine Mutter:   Teje 

         sein Bruder:   Thutmosis 

         seine Ehefrau:  Nofretete (Nefertiti) (die Schöne ist gekommen) war seine bekannteste Ehefrau. 

                                      Sie ist als Büste aus Kalkstein und Gips ausgestellt, im Ägyptischen Museum in Berlin. 

                                      Nofrete gibt aber Fragen auf:

                                      1. Woher kam sie?   

                                      2. Welche Bedeutung hatte ihre Hinterkopfform?  (hatte sie einen Turmschädel?)

          sein Sohn :       Tut anch amun  (siehe seinen Stammbaumstarb angeblich an Malaria.  Er wurde bekannt,

                                      als Howard Carter 1922 sein nahezu ungeplündertes Grab 

                                      im Tal der Könige entdeckte. Wie sah Tut

                                      anch amun aus? Gemäß moderner Rekonstruktionsverfahren so: Bild

Himmelsscheibe von Nebra wurde erst vor wenigen Jahren in Sachsen-Anhalt, wiedergefunden. Sie zeigt, das es lange vor unserer Zeit, bereits Himmelsbeobachter gab. Die Scheibe ist eine unbezahlbare Hilfe, um unsere Vergangenheit entschlüsseln zu können!

                                                         

Atlantis das verlorene Paradies. Ist es tatsächlich nur ein Mythos wie es immer behauptet wird?                      Etwa 350 (v. Chr.) beschrieb der griechische Philosoph Platon in seinen Dialogen Timaios und Kritias, das sagenhafte Atlantis (Insel des Atlas). Bei der Verlosung der Welt unter den Göttern, erhielt Poseidon die Insel Atlantis. Sohn des Poseidon, des 1. Königs von Atlantis, war Atlas (= der Titan Iapetos ~ bibl. Japhet).

Platon erzählt uns, von einem fruchtbaren und dicht besiedelten Ort, der reiche Metallvorkommen besaß. Seine Bewohner erfreuten sich an üppigen Gärten und einer hoch entwickelten Technologie. Der Gott des Meeres Poseidon beschützte dieses Inselreich Atlantis. Als die Atlanter begannen, sich anderen Göttern zuzuwenden, bestrafte er sie mit einer verheerenden Katastrophe (um 9600 v. Chr.). Dadurch versank diese Zivilisation im Atlantischen Ozean. Das blühende Reich (im westlichen Ozean, hinter den Säulen des Herakles) wurde binnen eines Tages und einer Nacht, völlig zerstört.

Fakt oder Fiktion? - Seit Menschengedenken, versucht die Wissenschaft das Rätsel um Atlantis (erfolglos) zu lösen.  Die Wahrheit existiert, aber nur wenige kennen sie wirklich!

                                                                                            

Azteken waren einst das mächtigste Volk von Mexiko - Als der spanische Eroberer Hernán Cortez mit seinen Schiffen im Jahre 1519 an der Küste ihres Reiches landete, ahnte ihr Herrscher Montezuma noch nicht, daß ihm und seinem ganzen Reich, diese Eroberung eines Tages zum Verhängnis werden würde. Er glaubte, dass der Schlangengott Quetzalcoatl (in Gestalt des Eroberers) wieder heimgekehrt sei. Feuer spuckende Zauberwaffen, merkwürdige Tiere auf denen diese Spanier ritten und deren glänzende Rüstungen, ließen Montezuma die Bedrohung der Eroberung, nicht ahnen. Die Spanier waren jedoch keineswegs an der aztekischen Kultur interessiert. Sie wollten das Gold der Azteken. Dafür schreckten sie vor einem großen Massaker (während einer religiösen Zeremonie) an Hunderten Azteken, nicht zurück. Cortes war zwar mit nur 500 Männern an Land gekommen, 1521 musste sich aber das mächtigste Volk Mexikos, den neuen Herrschern endgültig ergeben. Diese zerstörten dann viele kulturelle Werte und Güter, raubten die Goldschätze der Azteken und versklavten das Volk. Die Stadt Tenochtitlán machten sie dem Erdboden gleich. Das eingeschmolzene Gold  wurde nach Spanien verschifft. Sie zwangen den Azteken außerdem, den christlichen Glauben auf. Millionen Ureinwohner starben an Seuchen und Krankheiten, welche die Eroberer aus Europa einschleppten. Das Ende der Hochkultur, überkam ebenso die Maya, Zapoteken, Mixteken, Totanaken und Inka. Sie verschwanden alle von der Landkarte der Geschichte.

Kelten: Keltoi  = die "Tapferen oder Kühnen" lebten einst in ganz Europa. Von Anatolien bis nach Irland, hinterließ ihre Kultur Spuren. Es waren große, blauäugige Menschen, mit rötlich bis blonden Haaren und heller Haut.

In Frankreich waren sie bekannt als Gallier, im deutschen Süden und der Schweiz waren sie Helvetier und in der Türkei nannte man sie Galater. Sie stellten ihre Waffen und Werkzeuge bereits aus Eisen her, waren Bauern, Bergleute und Händler, die ihre Waren tauschten und auch mit Gold- und Silbermünzen zahlten. Das man ihnen das Barbarentum nachsagte, lag in ihren Angriffen auf Rom und Delphi, wodurch sie zu Feinden, der zivilisierten Welt erklärt wurden.

Druiden und adlige Krieger, standen z. B. in der gallischen Gesellschaft, gesellschaftlich oben an der Spitze. Die Männer, im allgemeinen, waren die Herren über Leben und Tod, der Frauen und Kinder. Es gibt jedoch Hinweise, daß keltische Frauen, dennoch eine besondere Stellung innerhalb der Familie hatten. Die Bräute suchten sich ihre zukünftigen Ehemänner selbst aus. Einige Frauen sollen sich ebenso an Kämpfen und Trinkgelagen beteiligt haben.

Nibelungen - Wer kennt nicht die SAGA, den Mythos um Siegfried und den Drachen?  

Das Nibelungenlied ist die wichtigste hochmittelalterliche deutsche Ausformung der Nibelungensage, deren Ursprünge, bis in das heroische Zeitalter der germanischen Völkerwanderung zurückreichen. Ein historischer Kern der SAGA,  ist die Zerschlagung des  Burgunderreiches im Raum Worms (um 436) durch den römischen Heermeister Aëtius (mit Hilfe hunnischer Hilfstruppen). Weitere historische Ereignisse, sind die Hochzeit zwischen Attila und der wahrscheinlich, germanischen Fürstentochter Ildico (453) sowie auch der Streit im Hause der Merowinger, zwischen Brunichild und Fredegunde. Auch Pilgrim von Passau ist eine Person, die in Sage und Wirklichkeit vorkommt. Seine väterlichen Vorfahren lassen sich über die Sieghardinger bis in den Wormser Raum zurückverfolgen.

Aber die SAGA wirft Fragen auf, die den Untergang der auch Niflungen genannt betreffen. Es gibt zahlreiche Nibelungenstädte. Die SAGA bezieht sich aber meist auf Worms, Xanten, den Odenwald mit Grasellenbach, wo einer der Siegfriedsbrunnen liegt von denen behauptet wird, dass an ihnen Siegfried  von Hagen von Tronje ermordet worden sein soll, aber auch Heppenheim, Lautertal, Lindenfels).

Das Kloster Lorsch wird als Grablege Siegfrieds in der Nibelungenhandschrift C erwähnt. Dann ist da noch Königswinter, der Ort in dem Richard Wagners Ring des Nibelungen spielt sowie Ungarns ehemalige Hauptstadt  Esztergom.

Auch in J.R.R.Tolkiens Herr der Ringe finden sich etliche Elemente der Nibelungensage (Ring-Motiv!) wieder.                       Doch es gibt Anhaltspunkte, die den Untergang der Nibelungen nicht in Ungarn suchen:

1. Die Nibelungen Herkunft  - Die Svava und die Nibelungen, wie Ritter-Schaumburg in seinem 1981 herausgegebenen Buch:          Die Nibelungen zogen nordwärts  darlegt und schlussfolgert, haben andere Handlungsrahmen und Ortsbezüge als die traditionelle Nibelungenüberlieferung nach dem Nibelungenlied. Herkunftsort und Namensgebung der Nibelungen sollen sich nach den Erkenntnissen des Bestsellerautors auf ein Gewässer in der Voreifel beziehen: Die dieses Gebiet in nordöstliche Richtung durchkreuzende Neffel*, unterstellte Namenspatin der Niflungen, entspringt in der Nähe von Zülpich. Damit folgt Ritter-Schaumburg der Erkenntnis des Althistorikers Franz Joseph Mone, der aus dem Nibelungenlied vielmehr eine nach Ungarn verlegte Etzelburg schließt. Mones namenkundliche Untersuchungen zur wahrscheinlichsten historischen Ursprungsregion der Nibelungen konzentrieren sich insbesondere auf die Neffel sowie den Bereich um Neuss, das der Frankenhistoriograf Gregor von Tours als Nivisium überliefert hat. Das im Süden von Neuss gelegene Nievenheim wurde im 8. Jahrhundert als pago Nivanheim niedergeschrieben und könnte somit auch – im Verbund mit anderen im Eifelumfeld möglichen Identifikationen – ein weiteres etymologisches Lokalitätsrelikt darstellen. (F. J. Mone: Untersuchungen zur Geschichte der teutschen Heldensage, 1836.) Mone erwähnt außerdem den ca. 35 km nördlich von Zülpich entspringenden Gillbach, früher: Gilibach, im mittelalterlich beurkundeten Gebiet Giliovi pagus, pago Gilegoui bzw. die Gilbach – vgl. dazu (oder dagegen) den Namen des mhd. überlieferten Nibelungenstammvaters Gibich (lat. Gibica)

2. Der Nibelungen Tod in Soest  (war Attala ein Klein-König im heutigen Soest?)

  Sagenhaftes Ruhrgebiet

  Die Wahrheit über die Nibelungen

Germanen waren - wie einige andere auch - kein einheitliches Volk in einem Staat, es gab etliche Gruppierungen. Diese hatten auch eigene Mythen, Legenden und Geschichten. Solche Erinnerungen, wurden vernichtet, verunglimpft oder verleugnet... bis hin, zur Entwurzelung der eigenen Identität. Waren die Germanen (Ger Mannen)  tatsächlich solche unzivilisierten Wilden, von denen in der nordischen Mythologie gesprochen wird?

Der Römer Tacitus berichtet in seinem Büchlein: Germania, über Kulte und Gottheiten der Germanen. Es gibt nur wenig schriftliche Zeugnisse aus dieser Zeit. Sofern es sie aber gibt, handelt es sich dabei entweder um, in Metall oder Stein geritzte Runen oder um Votivsteine, germanischer Soldaten, in römischen Diensten. Sie waren häufig schwer verständlich, da sie kurz sind oder Kenntnisse über mythische Zusammenhänge voraussetzen. Germanische Götter wurden meistens mit den lateinischen Namen der entsprechenden römischen Gottheiten, benannt. Die meisten Quellen stammen aus römischen bzw. christlichen Schriften, die weder  aus erster Hand, noch absolut neutral sind.

Merowinger  waren ab dem frühen 5. - 8. Jahrhundert, das älteste bekannte Königsgeschlecht der Franken, welche aus dem Germanenstamm der Sugambrer hervorging. Es wird vermutet, daß fränkische Kleinkönige, die zu Beginn des 4. Jahrhundert von Kaiser  Konstantin dem Großen bekämpft wurden, Merowinger waren. Die Sugambrer waren ein westgermanischer Stamm, ursprünglich beheimatet, am Niederrhein. Dessen Kerngebiet war der Kreis Kleve, Wesel, Viersen, Krefeld und weitere Teile, wie Isselburg, Oberhausen, Duisburg, Rhein-Kreis Neuss, Mönchengladbach und Heinsberg, welche zum Niederrhein zählen. Das Gebiet entspricht ungefähr, den ehemaligen Landesherrlichkeiten Herzogtum Kleve, Grafschaft Moers, Roermond, Herzogtum Geldern und dem nördlichen, links-rheinischen Teil des Kurfürstentums Köln. Vor der Gründung der preußischen Rheinprovinz, zählten diese Gebiete größtenteils später zur Provinz Jülich-Kleve-Berg.

Chlodio (= Chlodwig oder auch: Ch(ludwig?) der um 450 (n. Chr.) regierte, war der erste namentlich fassbare König der Salfranken am Niederrhein. Seinen Hauptsitz hatte er in (Dispargum) Duisburg (östlich von Brüssel). Nach Angabe des Geschichtsschreibers Gregor von Tours, war er verwandt mit Merowech (dem Vater des C(h)ilderich I. von Tournai) dessen Grabstätte 1653 gefunden wurde. Childerichs Frau war Basena von Thüringen - mit ihr hatte er Sohn Chlodwig († 511), der 492, Prinzessin Chrodechild von Burgund heiratete.        

Nach einer Überlieferung in der Fredegar-Chronik, begegnete Chlodios (Chlodwigs) Frau, einem Meeresungeheuer (es sah dem Quinotaurus ähnlich), als sie sich zum Baden ans Meer begab, bevor sie Merowech gebar. Chlodwig unterwarf gewaltsam - alle anderen fränkischen Teilkönigreiche, sowie weitere germanische Stämme. Daher wird er als der Begründer des Frankenreiches angesehen, zu dessen Hauptstadt er Paris machte. Er einte die Franken unter seiner Herrschaft. Er schaltete Sigibert von Köln und dessen Söhne Chloderich, Chararich und Ragnachar aus und beseitigte sie. Seinen Übertritt zum Katholizismus (und nicht wie bei den Germanen damals üblich, zur arianischen Form des Christentums), vollzog er nach seinem endgültigen Sieg über die Alamannen in der Schlacht von Zülpich (westlich von Köln + Euskirchen). Zu Weihnachten (497, 498 o. 499) wurde Chlodwig von Bischof  Remigius, in der Kathedrale von Reims getauft.                                                                                                                                                     

Die Merovinger wurden von den Karolingern verdrängt.

Eine Gedenktafel für Chlodwig (ChLo(u)dwig) fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg

Neue historische Erkenntnisse: hier

Troia lag laut früherem Mythos in der Türkei (wo es auch heute noch vergraben liegt).

 Troia wurde auch um 1022 auch auf den Ruinen des antiken Aecae (dem späteren: Colonia Augusta Apulia) aufgebaut.

 Troia lag zudem in Italiens Süden (in der Provinz Foggia, Apulien, 17 km südlich von Lucera). Von Palermo aus verlegte Kaiser Friedrich II. im Jahre 1222, seine Residenz in die Provinz Foggia, die er jedoch bereits 1229 zerstörte. Das Kaiserliche Residenzschloss ist heute nicht mehr erhalten. Nur eine Inschrift, ein Portalbogen und das Gefäß eines Brunnens, erinnern heute noch daran.           

 Troia lag in der römischen Kaiserzeit, ebenfalls an der Via Traiana, einer Verlängerung der Via Appia zwischen Benevento und Brindisi  (auf ihr wurden, nachdem der römische Sklave Spartacus im 3. Sklavenaufstand besiegt war, 6.000 Anhänger des Aufstandes, entlang der Straße gekreuzigt). 

 Klein Troia war dann auch der Name für die Stadt  Xanten am Niederrhein. Mittelalterlicher Überllieferungen nach, wurde sie Troja am Rhein, Troia nova (= Neu-Troja) oder Troia minor bezeichnet. Die Einwohner selbst nannten sich Troiani.

Der niederrheinische Troja-Mythos, schließt an die Schilderung Homers an, vom Ende des Trojanischen Krieges. Die von den Griechen besiegten Trojaner flohen und wurden in Gruppen, über Asien und Europa versprengt. Sie gründeten neue Städte und wurden zu Stammvätern neuer, ruhmreicher Völker. Die niederrheinische Troia-Variante spiegelt die Gründungssage, des Franken-Reichs wieder. Als Vorbild diente der römische Troja-Mythos, wie er in der Aeneis von Vergil, überliefert ist.

Griechenland

Bei den Hellenen, standen die wichtigen homerischen Epen, wie Ilias + Odyssee im Vordergrund. Auch die Griechische Mythologie umfasst Mythen, Götter- und Heldengeschichten. Die ältesten noch erhaltenen Texte, sind Epen, wie jene des Homers und Hesiods, die bereits Herodot, als maßgeblich ansah. 

Zurückgeführt wird die griechische Götterwelt auf Gaia, die aus sich selbst heraus Meer, Berge und Himmel (Uranos) hervorbringt. 

Mit Uranos, dem ersten Welt-Herrscher, hatte Gaia weitere Nachkommen. Da Uranos seine Kinder (die Kyklopen) hasste, verbannte er diese, in den Tartaros (Unterwelt unter dem Hades). Dort brachte Gaia ihre weiteren Kinder, im Geheimen zur Welt. Später stiftete sie ihren gemeinsamen Sohn, den Titanen  Kronos (römisch: Saturnusdazu an, seinen Vater Uranos, mit einer Sichel zu entmannen. Nach dieser Tat, herrschten die Titanen  über diese Welt. Kronos wurde nach seinem Vater Uranos, damit zum 2. Herrscher der Welt und Begründer des Goldenen Zeitalters. Kronos wurde von seiner Schwester Rhea zum Gatten genommen. Aus Angst, selbst auch entmachtet  zu werden, fraß er alle seine Kinder (die Kroniden)  Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidonaus der gemeinsamen Verbindung auf. Den jüngsten Sohn Zeusversteckte Rhea auf Anraten von Gaia und Uranos, in der Höhle von Psychro auf Kreta, während sie ihrem Gatten Kronos, einen in eine Windel gewickelten Stein überreichte, den dieser verschlang, ohne den Betrug zu merken. So wuchs Zeus ungestört heran. Später gelang es ihm, seinen Vater mit List und Gewalt zu überwinden, woraufhin Kronos, zuerst den Stein und dann seine verschlungenen Kinder ausspuckte. Den Stein stellte Zeus an der Kultstätte Pytho (in Delphi) auf, damit er dort von den Sterblichen bestaunt werde.

Die mittelalterlichen Griechen wurden Byzantiner genannt.

Mit der Eroberung Konstantinopels (im 4. Kreuzzug 1204), kamen neue Herrscher nach Griechenland: Fränkische Ritter und  v. a. die Seemacht  Venedig, sicherten sich wichtige Handelsposten für den Orienthandel in Griechenland und bedrohten die byzantinisch-ostkirchliche griechische  Kultur.

Mit der Eroberung Konstantinopels 1453 durch die Osmanen, begann die türkische Herrschaft über Griechenland.

Im osmanischen Reich waren:  

Griechen -  ein Synonym für Angehörige der Griechisch-Orthodoxen Kirche,                                                                           Türken     -  ein Synonym für Anhänger des Islams.

Im Norden Griechenlands bestieg 359 (v. Chr.) Philipp II. den Thron von MakedonienSein Sohn Alexander der Große, setzte die ehrgeizigen Pläne seines Vaters in die Tat um. Er zwang die aufständischen griechischen Städte in die Knie   und zerstörte ThebenMit dem Alexanderzug (ab 334 v. Chr.) öffnete Alexander den Griechen - das Tor zur neuen Welt. Alexander besiegte die persische Armee und stieß bis Indien vor. Damit endete der Hellenismus. Nachdem sich Rom dauerhaft in Griechenland engagierte, wurde Pergam durch Rom annektiert und nach der Zerstörung Korinths im Jahre 146 (v Chr.), in die römische Provinz Macedonia umbenannt. 

Das Reich von Pergamon (heute Bergama, Türkei) war eine antike griechische Stadt. Während des 3. und 2. Jahrhunderts (v. Chr.), war Pergamondie Hauptstadt des Pergamenischen Reichs, das sich über große Teile des westlichen Kleinasiens erstreckte. Unter der kunstsinnigen Dynastie der Ataliden, die bestrebt war ein neues Athen zu schaffen, wurde Pergamon, zu einem der dedeutendsten Kulturzentren des Hellenismus. Namensgebend war die Stadt für das Pergament, das einer bereits antiken Legende zufolge, dort erfunden wurde.

Pergamon liegt etwa 80 km nördlich von Izmir (Smyrna) und wird in der Offenbarung des Johannes erwähnt. Antipas von Pergamon stirbt in der Stadt "wo Satan" wohnt, als Märtyrer. Der Pergamonaltar steht heute in Berlin und ist  das bekannteste Ausstellungsstück der Antikensammlung auf der Museumsinsel. 

Der Saal mit dem Pergamonaltar ist wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten voraussichtlich bis zum Jahre 2019 geschlossen!

ROMA        AMOR    -  Hauptstadt Italiens (Region Latium, am Ufer des Tiber) wurde aufgebaut, auf den sieben Hügeln Roms. Rom  wird „Ewige Stadt“ genannt  und ist Sitz des heutigen Malteser-Ritterordens. Innerhalb der Stadt, liegt der unabhängige "Vatikan-Staat" mit dem Sitz, des Bischofs von Rom und somit des Papstes, dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.  Die römische Altstadt, Petersdom und Vatikanstaat, wurden von der UNESCO 1980 zum Weltkulturerbe erklärt.

Nach der Gründungssage, wurde Rom am 21.4.753 (vor Chr.) von Romulus gegründet, der später seinen Zwillingsbruder Remus umbrachte als dieser sich, über die von Romulus errichtete Stadtmauer belustigte. Die Zwillinge waren der Sage nach, die Kinder des Gottes Mars und der Vestalin (Priesterin) Rhea Silvia. Es heißt: Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus, am Velabrum unterhalb des Palatins gefunden und aufgezogen worden.

 

Mittelalter

In Origenes  Enzyklopädie weissagt  Isidor von Sevilla (um 560–636), dass es 6 Weltalter geben werde. Jedes Zeitalter dauere 1.000 Jahre. Im 7. Weltalter (befinden wir uns heute) würde die Welt zugrunde gehen. 

1. Zeitalter begann mit Adam, das 2. mit Noah, das 3. mit Abraham, das 4. mit  Moses,  das 5. mit König David, das 6. mit der Geburt von Jesus.  Die Lehre der 6 Weltzeitalter, entstand in Analogie zu den 6 Schöpfungstagen. Durch das Wirken des Kirchenvaters Augustinus, wurde die Lehre der 6 Weltzeitalter,  zur verbreitetsten Vorstellung des Mittelalters.

Templer 

Der Templerorden (TemplerTempelritter oder Tempelherren genannt) war ein geistlicher Ritterordender von 1118 bis 1312 bestand. Er wurde 1118 infolge des Ersten Kreuzzugs gegründet. Sein voller Name lautete: Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem (Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosolymitanis). Dieser Name rührt von dem Umstand her, dass König Balduin (*), diesem Orden einen Flügel seines Palastes, der heutigen Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem, wo bis zur Zerstörung durch den persischen Sassanidenherrscher Chosrau II. im Jahre 614, eine Basilika St. Maria gestanden hatte, als Quartier angeboten hatte, welcher auf den Grundmauern des salomonischen Tempels gebaut worden war. Er war der erste Orden, der die Ideale des adligen Rittertums mit denen der Mönche vereinte, zweier Stände, die bis dahin streng getrennt waren. In diesem Sinne war er der erste Ritterorden und während der Kreuzzüge eine militärische Eliteeinheit. Er unterstand direkt dem Papst und wurde nach einem großen Aufsehen erregenden Prozess 1312 auf Druck des französischen Königs Philipp IV. von Papst Clemens V. am 22. März 1312 auf dem Konzil von Vienne aufgelöst. (*) König Balduin II. (Jerusalem)                                                                                                                                                                          heiratete 1101 Morphia von Melitene (Tochter des armenischen Fürsten Gabriel von Melitene).                                                    Seine Töchter: Melisende - heiratet 1129 Graf Fulko V. von Anjou (sie regierten nach Balduins Tod 1131 gemeinsam).                                    Alice - heiratete Bohemund II. von Antiochia.                                                                                                                                              Hodierna - heiratete Raimund II. Graf von Tripolis                                                                                                                                     Ioveta wurde Äbtissin von Bethanien.

Komturei TempelhofBerlin

Auflösung des Templerordens

Gründe: Ebenso wie die Gründung des Ordens, vollzog sich auch sein Ende in mehreren Schritten. Die Gründe waren vielfältig. Zum einen verfestigten sich zwischen 1100 und 1300 zunehmend die Strukturen der Königreiche. Wo man zuvor erst Christ und dann beispielsweise Untertan des französischen Königs war, kehrte sich dieses Verhältnis allmählich um. Die Könige betrachteten die supranational organisierten päpstlichen Orden zunehmend mit Misstrauen, besonders da die Mönchsritterorden das größte stehende und auch im Kampf erfahrenste Heer bildeten. Anders als die Templer verstanden es die beiden anderen großen Orden, sich eigene territoriale Herrschaftsbereiche zu sichern: die Johanniter auf Rhodos und die Deutschordensritter in Preußen. Hinzu kommt wohl auch, dass die Templer den Antrag auf Mitgliedschaft König Philipps IV. (Philipp der Schöne) ablehnten.

Außerdem empfahlen nach dem Fall Outremers mehrere Gelehrte dem französischen König in vertraulichen Berichten einen neuen Kreuzzug. Einen Teil des Geldes sollte sich der König besorgen, indem er die Templer vernichtete und ihre Güter beschlagnahmte. Da Philipp IV. hoch verschuldet war, unter anderem auch bei den Templern, beherzigte er diesen Rat, ohne jedoch an einen Kreuzzug zu denken. Allerdings war ein derart offensichtliches Vorgehen auch dem König unmöglich: Die Rechtsgelehrten betonten ausdrücklich, die eingezogenen Güter müssten der christlichen Sache im Heiligen Land zugutekommen.

Anklagepunkte: 1307 wurden die Mitglieder des Ordens schließlich der Ketzerei und der Sodomie (im Sinne homosexueller Handlungen) angeklagt. Der Papst war zu dieser Zeit vom französischen König abhängig, daher standen die Chancen des Ordens schlecht. Philipp IV. machte die Sache zur Staatsaffäre. Geschickt setzte er den aus Frankreich stammenden Papst Clemens V., der seinen Amtssitz auch nach Avignon verlegt hatte, unter Druck, und drohte unter dem Vorwand angeblich vorhandener Kinder des Papstes mit einem Ketzerprozess gegen dessen Vorgänger und Mentor Bonifatius VIII., der bis zu seinem Tod infolge des von Philipp IV. initiierten Attentats von Anagni 1303 Papst gewesen war. Auch drohte der König die Kirche Frankreichs abzuspalten, falls der Papst seine Unterstützung der Templer nicht einstellte (stellte er sich vor die ketzerischen Templer – wäre er selber ein Ketzer).

Haftbefehl Philipps IV. und Gefangennahmen[

Am 14. September 1307 (dem wichtigen Fest „Kreuzerhöhung“ und damit gewiss ein wohlüberlegtes Datum) wurde der Haftbefehl Philipps IV. ausgefertigt, und zwar für alle Templer ohne Ausnahme. Sie seien zu verhaften, gefangenzuhalten und dem Urteil der Kirche zuzuführen (capti tenantur et ecclesiae iudicio preserventur), ihre Besitztümer und bewegliche Habe sei zu beschlagnahmen und zu treuen Händen aufzubewahren (omnia bona sua mobilia et immobilia saisiantur et ad manum nostram saisita fideliter conserventur). Von der königlichen Kanzlei ergingen an alle „Dienststellen“ in Frankreich versiegelte Briefe mit der Auflage, sie am Freitag, 13. Okt. 1307, zu öffnen und dann strikt dem Inhalt gemäß zu verfahren. Die Briefe enthielten die Haftbefehle. Mit dieser landesweit konzertierten Aktion konnte erfolgreich verhindert werden, dass die Brüder sich untereinander warnen konnten. Durch zahlreiche und fast gleichzeitige Verhaftungen wurden sämtliche Templer in Philipps gesamtem Machtbereich überrascht. Die königliche Seite brüstete sich damit, dass nur zwölf Ritter entkommen seien, darunter nur ein einziger Würdenträger. Die Verhaftungswelle war ein gut durchorganisiertes, polizeiliches Kommandounternehmen – das erste bekannte seiner Art in der Geschichte.

In Paris wurden 138 Personen festgenommen. Eine päpstliche Kommission zählte 1309 noch 546 Inhaftierte in Paris, wohin die Festgenommenen gebracht worden waren. Die Untersuchung der Inquisition zog sich über Jahre hin. Die Vorwürfe waren bei allen Brüdern gleich: in erster Linie Häresie, Sodomie (im Sinne von Homosexualität) und Götzendienst. Eine reale Grundlage für den Templerprozess war aus heutiger Sicht nicht gegeben. Es gab jedoch aus damaliger Sicht durchaus Anhaltspunkte, und zwar in den consuetudines, also den näheren Ausführungsbestimmungen der Regel, die man dafür nutzen konnte. Die recht ausführlichen consuetudines waren normalerweise strikt vertraulich. (Es ist ein Brief eines Templers aus Südfrankreich an den Großmeister bekannt, in dem er nahezu verzweifelt berichtet, dass den Leuten des Königs die consuetudines in die Hände gefallen seien.) In diesen wird nämlich auch zu Missständen Stellung genommen, wie sie vereinzelt wohl in allen Klöstern vorgekommen sind; so zum Beispiel in dem Absatz Nr. 573, in dem über drei der Sodomie überführte Brüder berichtet wird, und welche Strafen sie trafen. Unter Folter gestand der Großmeister Jacques de Molay zunächst, widerrief dann aber kurz darauf. Es folgte ein sehr langes Ermittlungsverfahren, gegen den Willen des französischen Königs, der einen kurzen Prozess wollte. Wäre es ihm gelungen zu beweisen, dass der Orden insgesamt den Pfad seiner Regel verlassen hatte, ohne dass dies vom Papst moniert wurde (der ja den Orden approbiert hatte und die Aufsichtspflicht hatte), wäre der Papst selbst in Bedrängnis gekommen. Der Papst verhinderte dies. Ein Kräftemessen zwischen Papst und König endete schließlich mit einem Kompromiss zu Lasten der Templer: Der Papst verzichtete darauf, dem König den Prozess zu machen wegen des Attentats von Anagni, bestätigte in einer Bulle rex glorie virtutum vom 27. April 1311 die Gottunmittelbarkeit des Königtums (electum a domino) und verfügte die physische Entfernung/Vernichtung der Bulle unam sanctam aus den Unterlagen des Vatikans (was auch geschah), in der der Primat des Papstes über das Königtum ausdrücklich bekräftigt war; der König verzichtet auf einen „Coelestin V.“-Prozess. Das Opfer wurde der Templerorden, dessen Besitz jedoch bei der Kirche verblieb, bzw. bei den Johannitern und neugegründeten Orden in Spanien und Portugal (ad subsidiam terram sanctam).

Auflösung des Ordens unter Papst Clemens V.                                                                                                                                           Am 22. März 1312 löste Papst Clemens V. auf dem Konzil von Vienne (Frankreich) den Orden auf.                                                                 Nachdem es keinen Orden mehr gab, war auch kein Prozess mehr möglich; es blieb bei dem Ermittlungsverfahren. In seiner Gesamtheit wurde der Orden nicht verurteilt, es erfolgten aber Verurteilungen einzelner Templer. Am 18. März 1314 wurde der letzte Großmeister des Templerordens, Jacques de Molay, zusammen mit Geoffroy de Charnay in Paris auf dem Scheiterhaufen verbrannt, nachdem man ihn zunächst zu lebenslanger Kerkerhaft verurteilt hatte. Da er aber nochmals widerrief und damit erneut alle Beschuldigungen gegen den Orden zurückwies, wurde er als „relapsus“ (rückfälliger Ketzer) nach damals geltendem Recht verbrannt. Die Güter des aufgelösten Ordens gingen auf die Johanniter über.

Der Heilige Stuhl stellte in einer Nachricht des L’Osservatore Romano vom 21. Mai 2006 wie folgt klar:                  „Wie bekannt ist, wurde der alte Orden der Templer von Papst Clemens V. (1305–1314) unterdrückt und von keinem anderen Nachfolgestaat wiederhergestellt.“ Am 16. Oktober 2012 stellte das Staatssekretariat des Vatikans nochmals fest, dass eine kirchliche Anerkennung des Templerordens seitens der katholischen Kirche nicht gegeben ist.

Gegenteil dazu:  Templer + Chinon-Dokument

 

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